Zauberhaftes Südmarokko

10. bis 21. November 2020 - eine Frauenreise zu den schönsten Orten Marokkos

 

Wie wunderschön der Süden Marokkos ist, werden Sie auf dieser ganz besonderen Reise erleben. Sie reisen von Marrakech über das Draatal in die Wüste und fahren von dort über den Anti-Atlas zurück in die Berbermetropole. Unterwegs begegnen Sie Frauen, die vor Ort leben: Berberinnen, Araberinnen, traditionelle Frauen und moderne. Sie kochen gemeinsam, lernen Kooperativen kennen und tauchen so wirklich ein in die Welt der Frauen vor Ort. Bei Ihnen ist Simone Benhassi, eine tolle Frau! Die Schweizerin lebt seit über 40 Jahren in Marokko, arbeitet bei Aufbau des Schutzprojektes für den Djebel Bani mit und kennt die Region, die Sie gemeinsam bereisen besser als jede andere Europäerin. Sie bildet für Sie die Brücke zum Land, mit ihr können Sie tief eintauchen in das Leben vor Ort und bekommen Einblicke, die anderen Reisenden sonst immer verwehrt bleiben. Willkommen in der Frauenwelt Marokkos!

 

10. November – Sie fliegen individuell nach Marrakech, wo wir Sie am Flughafen abholen und in ein kleines, sehr zentrales, hübsches Riadhotel bringen. Sie lernen Simone, Ihre Reiseleiterin kennen. Wer schon am Vormittag anreist (oder an einem früheren Tag) geht heute Nachmittag mit Simone ins Musée de la femme, in das Frauenmuseum. Am Abend treffen wir uns dann alle – je nach Wetter auf der Dachterrasse oder im Salon – zum Essen in unserer Unterkunft. Willkommen in Marokko!

 

 

11. November – Wir frühstücken in der hübschen Unterkunft und dann geht es los! Sie lernen Ihre Fahrer kennen (wir sind mit mehreren Geländewagen unterwegs), die Sie die nächsten Tage begleiten werden. Zunächst verlassen wir Marrakech über die Ebene und nähern uns bald schon dem Hohen Atlas.  Auf der grünen Nordseite geht es nach oben. Doch kaum haben wir den Pass auf  2200 m Höhe hinter uns gebracht, sind wir in der Wüste. Wir verlassen die Passstraße und nehmen die Route nach  Telouet, ein Dorf am Südhang des Hohen Atlas, wo sich die einst größte Kasbah des Landes befand. Hier machen wir Stopp, es bleibt Zeit für eine Besichtigung, doch dann geht es schon weiter! Denn in Ait Ben Haddou erwartet uns Khadija, eine unglaublich nette, fließend Deutsch sprechende Berberfrau. Sie und Ihr Mann Andi betreiben eine kleine Herberge in Ait Ben Haddou. Wir beziehen unsere Zimmer (nicht sind alle bei Khadija und Andi, da diese nur 3 Zimmer mit Bad haben), dann erwartet uns Khadija. Nach einem Tee werden wir gemeinsam mit ihr eine Tajine zubereiten – Khadija ist eine super Köchin! Wir lernen wie das Nationalgericht Marokkos entsteht, lernen die Gewürze kennen und essen zu guter Letzt gemeinsam zu Abend, was wir gekocht haben.

 

 

12. November – Nach dem Frühstück nehmen wir Abschied von Khadija und Andi. Es geht in den Süden! Wir nehmen den direkten Weg ins Draatal, fahren vorbei an dem hübschen kleinen Ort Agdz, das am Fuße des Djebel Kissane liegt und tauchen tief ein in die Welt der Lehmburgen und Datteln. Wir durchfahren das Draatal bis Zagora, der Garnisonsstadt im Süden des Landes. Hier checken wir in ein kleines Hotel ein und treffen – incha’allah – Fatima, die uns mitnimmt in ein örtliches Hammam, ein Frauen-Badehaus. Danach essen wir gemeinsam zu Abend.

 

13. November – Heute steht der Besuch des Dorfes Amezrou auf dem Programm. Wenn Fatima Zeit hat, begleitet sie uns dorthin, sonst sind wir mit einem Guide unterwegs. Wir besuchen verschiedene Frauenprojekte, u.a. Frauen, die herrliche, traditionell schwarze Tücher besticken, die dann einen Teil der Kleidung der Frauen vor Ort ausmachen, gehen aber auch in kleine Silberschmiede in der jüdischen Kasbah vor Ort. Am Abend werden wir wieder von Fatima in unserem Hotel bekocht.

 

14. November – Nach dem Frühstück lernen wir Aicha kennen. Sie ist eine junge Marokkanerin, die sich hervorragend mit Wüstenpflanzen auskennt. Sie wird die nächsten zwei Tage bei uns sein. Wir verlassen Zagora und fahren nun Richtung Wüste. Hinter M’hamid kommen wir dann ins richtige Sandmeer. Hin und wieder begegnen uns Kamelherden, mal gebändigt, mal wild, wir fahren über Dünen, bergauf und bergab und kommen dann nach rund 5 Stunden Fahrt im Erg Chegaga an, einem wunderschönen, recht einsamen Sanddünengebiet. Unterwegs machen wir immer wieder Halt. Aicha bringt uns viel bei über das Leben unter dem Sand, über Flora und Fauna, erzählt uns aber natürlich auch von sich selbst. So bekommen wir auch einen Eindruck vom modernen Marokko. Am Abend erwartet uns Trommelklang, ein Sandmeer, ein klarer Sternenhimmel (das hoffen wir zumindest) und hübsche Berberzelte, in denen wir übernachten. Abendessen dort.

15. November – Lust auf einen kleinen Kamelritt? Heute Morgen ist  Zeit dafür. Danach geht es mit unseren Geländewagen weiter gen Westen. Aicha ist noch immer bei uns. Zunächst stoppen wir bei einem Fossilienfeld, können uns die Versteinerungen ansehen und fahren dann weiter bis Foum Z’guid. Dort besuchen wir eine Henna-Kooperative, wo uns die Frauen vor Ort die Hände mit Henna bemalen. Danach können wir noch einen Spaziergang unternehmen, bevor es dann in unserem schicken 4*Hotel zu Abendessen gibt.

 

16. November – Bis Tata ist Aicha noch bei uns. Dort trinken wir noch einen Tee zusammen, kaufen ein für ein schönes Picknick und fahren weiter. In Ait Rahal steht das älteste Minarett aus Lehm in Marokko. Wir können es uns leider nicht von Innen anschauen, aber wenigstens einen Blick darauf werfen. Im Olivenhain machen wir Pause. Danach geht es dann noch einmal in einer etwas längeren Fahrt vorbei an Wadis und Steinwüste bis nach Tadakoust.  Hier werden wir wieder von den Leuten im Dorf empfangen. Es gibt Tee, die Frauen zeigen ihre Webstühle und wer möchte, kann natürlich auch mit Hand anlegen. Hier, in dieser von Touristen kaum berührten Region werden wir einen tiefen Einblick in das Leben der Frauen im Süden Marokkos bekommen. Von Tadakoust nach Icht ist es nur noch ein Katzensprung. Dort erwartet uns ein schönes Hotel mit gutem Abendessen.

 

 

17. November – Die älteste und wahrscheinlich auch die schönste Speicherburg, der Agadir Id Aissa, steht in Amtoudi. Und das ist unser erstes Ziel heute. Wir steigen der Berg nach oben (oder reiten mit einem Esel hoch, wenn Sie das möchten), schauen uns die Burg an, die Rundhölzer, die einmalig sind und genießen den Blick! Danach fahren wir weiter durch die Berge nach Ait Ouafka und vorbei an Anezi nach Tnine Adai im Anti-Atlas. Hier wohnen wir in einem sehr hübschen (aber kleinen und privaten!) Maison d’hôte und essen auch dort zu Abend.

 

18. November – Zusammen mit einem Guide geht es in ein kleines Dorf, auf 1100 (ca. 45 Min. Fußmarsch von unserer Unterkunft). Dort treffen wir die Frauen des Dorfes, die für uns kochen werden. Wir erfahren dabei viel über das Leben vor Ort. Zurück in unserer Unterkunft gibt es – wie immer - ein gemeinsames Abendessen

 

 

19. November – Es wird Zeit, endlich auch mal nur Tourist zu sein! Und so fahren wir auf fast direktem Wege nach Agadir. Doch wir meiden die Millionenstadt und gehen ins Hinterland zu Jacqueline. Sie betreibt in den Bergen ein herrliches kleines Hotel mit traumhaftem Garten, riesigen Pool und sehr gutem Essen. Relax ist angesagt.

 

20. November – Ausgeruht und hoffentlich auch glücklich geht es jetzt Richtung Norden. Wir nehmen die Küstenstraße nach Essaouira. Immer wieder bietet die Strecke herrliche Blicke aufs Meer. Wir machen immer wieder mal Halt, spazieren und die Meeresluft einatmen, bevor es weitergeht. Kurz, bevor wir in Essaouira ankommen, machen wir Stopp bei einer Argan-Kooperative, probieren das köstliche Öl und schauen bei der traditionellen Herstellung zu (natürlich wird heute meist mit Maschinen gearbeitet, doch die traditionelle Art ist spannend anzuschauen). Danach geht es auf direktem Wege zurück nach Marrakech, wo wir wieder ein Riad beziehen und zum letzten Mal zusammen zu Abend essen

 

21. November – Sie verabschieden sich heute von Simone und wir bringen Sie zurück an den Flughafen von Marrakech – oder verlängern Ihre Reise individuell. Geben Sie uns einfach Bescheid!

Ihre Reiseleiterin ist die Schweizerin Simone Benhassi. Sie lebt seit über 40 Jahren in Marokko und ist aktiv beim Aufbau des Projektes Goopark Djebel Bani im südlichen Marokko beteidigt.

Die Region, durch die wir reisen ist für Simone eine Reise durch ihre Wahl-Heimat. Sie hat viele Kontakte vor Ort, kennt Land und Leute, vor allem aber ist sie mit Herzblut dabei. Als erfahrene Reiseleiterin wird sie für Sie eine perfekte Brücke zwischen Gästen und Gastgebern sein, sie erzählt viel über das Leben vor Ort und ist so die perfekte Begleitung für diese Reise.

 

www.facebook.com/simone.benhassi

 

 

Reiseinformationen:

 

Wir haben sehr individuelle Unterkünfte gewählt, mal schick, gerade auf dem Land aber auch mal einfach. Nicht überall können wir Einzelzimmer zusichern (aber doch ganz klar meistens), und in Ait Ben Haddou müssen wir Sie auf mehrere kleine Häuser aufteilen, da es zu wenige Zimmer mit Bad gibt. Natürlich können Sie vor der Reise oder danach noch ein paar Tage in Marrakech anhängen. Wir helfen Ihnen natürlich dabei!

 

Eine andere sehr wichtige Sache sind die im Programm erwähnten Begegnungen: Wir planen die Reise genau so wie sie im Programm steht, haben auch mit allen Menschen vor Ort, mit denen wir Begegnungen planen, gesprochen und die Termine zugesagt bekommen. Nun ist es aber eben in Marokko immer wieder mal so, dass Termine platzen können, ganz plötzlich mal die eine Person nicht kann, oder eine andere abspringt oder…. Das ist immer möglich! Wir werden selbstverständlich versuchen, auch spontan Alternativen zu organisieren. Aber nicht immer ist es dann eben so, wie im Programm beschrieben. Offenheit ist gerade auf dieser Reise sehr wichtig. Für Sie, um da sein zu können, für uns, um Begegnungen überhaupt möglich machen zu können, vor allem aber auch für die Leute vor Ort, damit Sie auf Augenhöhe sein können. Und kein „Programmpunkt“ einer Reise.

 

Gruppengröße:  8 bis 12 Frauen

Reisepreise

 

Kosten pro Person im halben DZ: 1920 Euro
EZ-Zuschlag
(kein EZ in der Wüste sowie im Anti-Atlas, ggf. auch nicht in Zagora): 280 Euro, falls überall EZ zu haben wären (wegen geringer TN-Zahl), dann 340 Euro

 

 

Darin ist folgendes inbegriffen:

·         Flughafentransfers

·         Rundreise im Geländewagen, max. 4 Personen plus Fahrer – bis auf die Fahrt durch die Wüste, da auch 5 Personen plus Fahrer möglich (wg. Aicha)

·         Ausgesuchte Unterkünfte von einfach bis schick in Halbpension

·         Besuch von Kooperativen laut Programm incl. Trinkgelder dort (aber keine Trinkgelder für Guides, Fahrer, Zimmermädchen oder andere individuelle Trinkgelder)

·         Eintritt in den Agadir von Amtoudi

·         Lokale Guides in Ait Ben Haddou, Zagora, Tadakoust und im Anti-Atlas sowie Hammam-Begleitung

·         Reiseleitung Simone Benhassi

 

Nicht inbegriffen:

·         Mittagessen (meist Picknick oder spontan)

·         Getränke (außer Begrüßungstee)

·         Trinkgelder (außer in Kooperativen, s.o.)

·         Individuelle Henna-Bemalungen

·         Kamelritt (15 Euro)

·         Museumseintritte in Marrakech